Wie Wolken entstehen

Allerlei Wissenswertes über Wolken.

Allerlei Wissenswertes über Wolken.

Du denkst beim Begriff Cumulus zuerst an Rabatte im Supermarkt anstatt dicke Wolkengebilde am Himmel? Dann wollen wir deinem eingerosteten Meteorologie-Wissen ein wenig auf die Sprünge helfen. Beinahe täglich ziehen sie über unseren Köpfen hinweg, bringen mal Regen und Gewitter mit, mal haben sie Sonnenstrahlen und Wärme im Gepäck: Wolken. Es dürfte keinen Flecken auf der Erde geben, der nicht schon einmal Besuch von den weiss-grauen Riesen bekommen hätte. Wolken sind unser Airbag gegen zu heftige Sonnenstrahlen, sie reflektieren aber auch einen Teil der Wärme der Erde oder machen uns so richtig nass. Ohne Wolken kein Klima – und damit auch kein Leben. Doch wie entstehen sie eigentlich? Wolken treten dann auf, wenn Wasser verdunstet und nach oben steigt. Sobald die Luft «gesättigt» ist, also keinen Wasserdampf mehr aufnehmen kann, kommt es zur Wolkenbildung. Dabei setzen sich die Wassermoleküle an sogenannten Aerosolpartikeln – das können feinste Staub- oder Schmutzteilchen sein – fest. Der Wasserdampf kondensiert und bildet eine Wolke. Wolken, die nur wenige Wassertröpfchen und Schmutzpartikel enthalten, erscheinen dank des durchbrechenden Sonnenlichts strahlend weiss. Je dunkler eine Wolke ist, desto mehr Wasser und Russ enthält sie. Sie ist häufig über stark verschmutzten Industrieregionen anzutreffen. Man unterscheidet übrigens zwischen zehn verschiedenen Wolkengattungen, die wiederum in verschiedene Unterarten unterteilt sind. Zu den bekanntesten Gattungen gehören die Federwolken, Schäfchenwolken und Cumulus-Wolken. Der Name von Letzteren stammt aus dem Lateinischen. Anstatt Rabatten kumulieren die Wolken allerdings so viele Wassertröpfchen, dass am Ende ein riesiger Wolkenhaufen entsteht. Davon kannst du dir zwar nichts kaufen, aber schön anzusehen sind die Cumulus-Wolken allemal – und bilden ausserdem ein tolles Fotomotiv. Ganz umsonst.

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