Was ist Nebel?

Nebel und Nässe im November.

Nebel und Nässe im November.

Im November zeigt sich die Schweiz häufig von ihrer nassen und nebligen Seite. Während wir es in den Sommermonaten kaum erwarten können, ins kühle Nass zu springen, fällt es uns in den Herbstmonaten umso schwerer, den Fuss vor die Tür zu setzen. Petrus übertreibt es manchmal aber auch wirklich mit dem Giessen! Mal fällt der Regen in dicken Tropfen auf die Erde, mal piekst er uns wie kleine Nadeln ins Gesicht oder hüllt die Landschaft in ein undurchsichtiges Kleid aus klitzekleinen Wassertropfen: Nebel. Nebel ist letztlich nichts anderes als eine dichte Wolke aus feinen Wassertröpfchen. Und tatsächlich unterscheidet sich Nebel, der sich wie eine Käseglocke aus Milchglas über Wälder, Städte und Strassen legt, kaum von seinen Verwandten am Himmel. Das zeigt bereits der Wortursprung: Der Begriff «Nebel» leitet sich vom lateinischen nebula ab und bedeutet Wolke. Doch wie entsteht der graue Schleier eigentlich? Nebel entsteht dann, wenn mit Wasserdampf gesättigte Luft abkühlt und zu Boden sinkt. Es kommt zur Kondensation. Das bedeutet, dass sich die in der Luft vorhandene Feuchtigkeit zu immer grösseren Tröpfchen zusammenschliesst und durch das Brechen des Lichts schliesslich sichtbar wird. Übrigens spricht man erst dann von Nebel, wenn die Sichtweite geringer als ein Kilometer ist. Liegt sie darüber, handelt es sich um Dunst. Doch egal, ob es sich um Nebel oder Dunst handelt: Wer die Hand vor Augen nicht mehr sehen kann, sollte Auto und Velo in der Garage stehen lassen und lieber Regenschirm und Gummistiefel auspacken. Denn so eine Herbstwanderung im Nebel kann auch ziemlich spannend sein. 

Zurück