Ostern in aller Welt

Verrückte Traditionen zum Osterfest.

Verrückte Traditionen zum Osterfest.

Fast in der ganzen Welt ist es der Osterhase, der den Kindern bunt bemalte Eier und Schokolade bringt. Doch in manchen Ländern unterscheiden sich die Osterbräuche sehr von den Traditionen in der Schweiz. Da ziehen schon mal Hexen um die Häuser und anstatt des Osterhasen ist ein hoppelndes Beuteltier für den Eiertransport zuständig. Wir stellen auch drei verrückte Ostertraditionen aus aller Welt vor.

 

Finnland

An Ostern sind in Finnland die Hexen los. Während die Zauberinnen hierzulande an der Walpurgisnacht ihr Unwesen treiben, ist das Osterfest im hohen Norden ganz in Hexenhand. Dann legen kleine Mädchen Schürze und Hexenhut an und ziehen mit Weidenkätzchenzweigen von Tür zu Tür. Als Gegenzug für das Segnen der Häuser mit den bunt geschmückten Zweigen gibt’s Schoggieier. Neben dem Abstauben von Süssigkeiten hat der Osterbrauch vor allem eines im Sinn: die kalte Jahreszeit vertreiben und den Frühling willkommen heissen.

 

Irland

In Irland wird an Ostern der Hering zu Grabe getragen. Klingt komisch? Ist aber so. Denn für die Iren waren eingelegte Heringe lange Zeit das Hauptnahrungsmittel in der Fastenzeit. Da mit dem Osterfest endlich wieder zu Wurst und Steak gegriffen werden darf, wird am Ostersonntag vielerorts ein Hering symbolisch beerdigt. Das freut vor allem die Metzger und Fleischer auf der grünen Insel. Denn so lecker Fisch auch sein mag, ab Ostern geht es wieder um die Wurst!

 

Australien

Nicht etwa der Osterhase bringt den Kindern in Australien die bunten Eier. Dafür ist in «Down Under» der Osterbilby zuständig. Der Osterbilby? Ganz offiziell hört der australische Eierlieferant auf den Namen Kaninchennasenbeutler. Es handelt sich dabei um ein kleines, hasenähnliches Beuteltier, das nur in Australien vorkommt. Da Hasen auf dem fünften Kontinent als Schädlinge gelten, bringt der Osterbilby den Kindern die Eier – die er sicher in seinem kleinen Beutel verstaut. Ziemlich clever.

 

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