Der Ursprung des Osterfests

… oder wie der Hase zum Osterhasen wurde.

… oder wie der Hase zum Osterhasen wurde.

Neben Weihnachten ist Ostern das wichtigste Fest des Christentums. Es soll an die Auferstehung von Jesus Christus erinnern. Die Feiertage dauern von Karfreitag bis Ostermontag – vier Tage, welche die meisten Schweizer dazu nutzen, um Eltern und Grosis zu besuchen oder für ein verlängertes Wochenende in die Ferien zu fahren. Doch während die einen ihre freien Tage geniessen, hat ein anderer an Ostern ziemlich viel um die Ohren: der Osterhase. Schliesslich wollen die bunt gefärbten Ostereier und Schoggihasen rechtzeitig versteckt werden. Doch wie wurde der scheue Hase eigentlich zum heimlichen Star des Osterfests? Und wie kommt’s, dass er ausgerechnet hartgekochte Eier und nicht etwa Käsecracker oder Schinkengipfeli ins Osternest packt? Tatsächlich weiss man nicht genau, wie der Mythos rund um den eierbringenden Osterhasen entstanden ist. Allerdings gibt es einige Vermutungen. Eine besagt, dass bereits die Frühlingsgöttin der Germanen einen Hasen als Begleiter hatte. Zudem galten Hasen und Eier in vielen Kulturen als Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben. Bereits vor Hunderten von Jahren versteckten die Menschen die nach der Fastenzeit reichlich vorhandenen Eier auf den Feldern. Bei der Eiersuche scheuchten die Kinder die Feldhasen auf – und schwupps! – war der Mythos vom Eier legenden Hasen geboren. So oder so ähnlich könnte der Hase zum Osterhasen geworden sein. 

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