SBB Green Class

Mit der SBB ins 21. Jahrhundert.

Mit der SBB ins 21. Jahrhundert.

Höher, schneller, weiter – auch im 21. Jahrhundert geht es für die meisten Unternehmen darum, hoch hinaus zu kommen. Und das so schnell wie möglich. Die Konkurrenz schläft schliesslich nicht. Und überholt zu werden hat noch nie Spass gemacht – egal ob beim 100-Meter-Lauf in der Schule oder bei der Entwicklung neuer Technologien. Doch während Themen wie Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit vor wenigen Jahrzehnten kaum eine Rolle spielten, hat heute schon beinahe verloren, wer nicht auf Hybridantrieb und Elektromobilität setzt. Dieser Wandel ist auch an der SBB nicht spurlos vorübergegangen. Ganz im Gegenteil. Ein erster Schritt in Richtung «grüner Weste» war die Einführung der E-Loks. Bereits seit Ende der 1960er-Jahre ist das gesamte Schienennetz der Schweiz elektrifiziert. Satte 90 Prozent des Bahnstroms werden dabei aus Wasserkraft gewonnen. Um noch umweltfreundlicher zu werden und das Mobilitätsverhalten der Kunden zu analysieren, hat die SBB am 1. Januar 2017 zudem das einjährige Pilotprojekt «SBB Green Class» gestartet. 100 Testkunden hatten im vergangenen Jahr dabei die Möglichkeit, ein neuartiges Mobilitätsangebot, bestehend aus GA, Elektroauto, Mobility- und PubliBike-Abo, zu nutzen. Eine von der ETH Zürich entwickelte Mobilitäts-App zeichnete dabei die Verhaltensmuster der Testkunden auf. Wer nutzt wie oft den Zug? Wie lange dauert eine Fahrt mit dem E-Auto im Schnitt? Wann steigen die Versuchskaninchen lieber aufs Velo um, als mit dem Auto zu fahren? Diesen und noch vielen anderen Fragen können die Forscher der ETH ab jetzt auf den Grund gehen. Denn der Testlauf ist zu Beginn des neuen Jahres zu Ende gegangen. Vielleicht können wir euch in einigen Monaten dann über die Testergebnisse berichten … Aber eins wissen wir auch ganz ohne die Daniel Düsentriebs der ETH: dass das Zugfahren immer noch eine der umweltfreundlichsten Fortbewegungsarten ist. 

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