Im Gummiboot durch die Schweiz

Die schönsten Routen zum «Böötle».

Die schönsten Routen zum «Böötle».

Wenn die Schweizer neben der besten Schoggi und dem feinsten Käse eines «erfunden» haben, dann das «Böötle» – zumindest könnte man das meinen, wenn man im Sommer einen Blick auf die Flüsse und Seen der Eidgenossenschaft wirft. Spätestens wenn das Thermometer die 30 Grad-Marke geknackt hat, wetteifern in Aare, Limmat und Co. Gummiboote, Schwimmreifen und selbst aufgeblasene Einhörner um den besten Platz im kühlen Nass. Wir stellen euch die Flüsse vor, auf denen ihr euch im Sommer treiben lassen könnt.

Aare – Thun nach Bern

Als «Königin unter den Schweizer Gummibootstrecken» wird die Wasserroute von Thun nach Bern bezeichnet. Majestätisch ist die Aussicht auf die Berner Alpengipfel in jedem Fall. Los geht’s hinter dem Restaurant Bellevue in Thun-Schwäbis, raus kommt man am besten unter der Monbijoubrücke in Bern. Dazwischen erwarten euch unter der Eisenbahnbrücke Uttingen die nicht zu unterschätzende «Uttinger Welle», bevor es nach der Auguetbrügg ein wenig ruhiger zugeht. Neben Schwimmsack und Sonnencreme solltet ihr auch unbedingt ein paar Cervelat einpacken: denn schöner als an den Uferauen lässt es sich nirgends grillieren. Dauer: 2 bis 3 Stunden.

Thur – Gütighausen nach Andelfingen

Wer mit dem Gummiboot von Gütighausen nach Andelfingen fährt, dem könnte es schon mal schwindlig werden. Denn zwischen den beiden Dörfern nördlich von Winterthur zeigt sich die Thur von ihrer «schrägen» Seite. In wilden Mäandern schlängelt sich der Fluss in Richtung Rhein. Highlight der Strecke: die sogenannte Karussellfahrt um die Halbinsel Tüfenau. Einfach einmal um die Halbinsel herumpaddeln, an der engsten Stelle aussteigen, das Boot rund 200 Meter über Land tragen – und der Spass kann erneut beginnen! Dauer: 2 bis 3 Stunden.

Rhône – Genf nach Le Lignon

Fast bis nach Frankreich führt euch die Bootsfahrt von Genf nach Le Lignon. Einstieg ist vor dem Pont Sous-Terre, wo es über eine lange Betonrampe hinunter in die Rhône geht. An der Halbinsel Jonction vorbei schlängelt sich der Fluss an hohen Felswänden entlang, bevor die Felswände von den Betonwänden der Hochhaussiedlung Le Lignon abgelöst werden. Deren Hauptbau ging in den 1960er-Jahren als längstes Wohngebäude Europas in die Geschichte ein. Zum Ausstieg bietet sich eine kleine Betonrampe vor dem Fussgängersteg Passerelle du Lignon an. Dauer: 2 bis 3 Stunden.

 

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