Sicherheit
Grosse Brüder und Junge Helfer
Schon seit letztem Jahr setzt die SBB in der Westschweiz die "Grands Frères" ein. Die "Grossen Brüder" sind speziell ausgebildete Konfliktschlichter in Zivilkleidung. Ganz ohne Strafzettel, aber mit viel gesundem Menschenverstand.
Nun erhalten die "Grand Frères" Verstärkung von Jugendlichen:
- welche im Alter von 18-25 Jahren sind
- welche von Profis geschult wurden.
- sie unterstützen die "Grand Frères"
- sie greifen ein, bevor etwas passiert
- sie lösen Konflikte unter Jugendlichen
- sie melden Vandalismus
Aufspringen?
Spring nie vom oder auf den fahrenden Zug!
Wenn du den Zug verpasst hast, warte halt auf den nächsten. Die Gefahr, unter die Räder zu geraten, ist zu gross. Und beim Einfahren lohnt es sich zu warten, bis der Zug auch wirklich hält.
Hinauslehnen?
Halt deinen Kopf nicht zu weit aus dem Fenster!
Du siehst die Landschaft ja auch durch die Fensterscheiben. Masten an der Strecke, Baumaschinen oder kreuzende Züge sind eine stete Gefahr.
Klettern?
Steig nicht auf Wagen oder Gebäude!
Starkstrom bedeutet Lebensgefahr. Für einen tödlichen Stromschlag reicht es schon, sich den Starkstromleitungen zu nähern, ohne diese zu berühren. Bleib also lieber auf dem Boden!
Spielen?
Der Bahnhof ist kein Spielplatz!
Ballspiele, Himmel und Hölle oder Zig-Zag-Zug sind zwar lustig, in der Nähe der Geleise aber sehr gefährlich. Deshalb: warte mit dem Spielen, bis du wieder zu Hause oder an deinem Reiseziel bist.
Sprayen?
Vergiss es, Fahrzeuge und Anlagen zu besprayen!
Das Reinigen und die Reparatur sind sehr teuer und geht zu Lasten der Steuerzahler, also auch deiner Eltern! Stell dir vor: der Ersatz eines besprayten Sesselpolsters kostet ganze 250 Franken, der Neuanstrich einer Wagenseite fast soviel wie ein Auto!
Geleise überschreiten?
Denk nicht mal dran, die Geleise zu überqueren!
Ein mit 140 Stundenkilometern fahrender Zug braucht ganze 1000 Meter, um zum vollständigen Stillstand zu kommen. Mach dir also die Mühe und benütze die Unterführungen!

